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Wechseljahre und Schluss mit der Traumfigur? – Stimmt das?

Wie häufig hören wir diesen oder ähnliche Sätze: “Früher konnte ich essen, was ich will und seit den Wechseljahren schaue ich den Kuchen nur an und nehme schon zu!”. Das ist nicht gerade motivierend, vor allem nicht, wenn man kurz vor den Wechseljahren steht oder bereits seit einiger Zeit mit ihnen konfrontiert ist. Aber was ist wirklich dran? Wieso nehmen so viele Frauen in den Wechseljahren zu und warum fällt das Abnehmen dann besonders schwer? Der Sache gehen wir auf den Grund!

Was sind die Wechseljahre?

Die “Wechseljahre” sind in erster Linie ein Sammelbegriff für die “Perimenopause”, die “Menopause” und die “Postmenopause”.

  • Die Perimenopause beginnt im Durchschnitt mit 47 Jahren und dauert bis zu vier Jahre an.
  • Nach dieser Zeit findet der Prozess statt den wir Frauen sehr bewusst wahrnehmen, da wir bemerken, dass unsere Regelblutung ausbleibt: Die Menopause. Sie bezeichnet die letzte Regelblutung und wird von der Postmenopause abgelöst.
  • Die Postmenopause dauert circa 12 Monate an, bevor die Wechseljahre letztlich abgeschlossen sind.

Alle drei Phasen zeichnen sich vor allem durch spürbare hormonelle und damit einhergehende, körperliche und psychische Veränderungen aus.

Sitz der Östrogenproduktion

Mit diesen körperlichen und psychischen Veränderungen sehen sich Frauen konfrontiert:

  • Die Muskelmasse nimmt ab
  • Die Fettmasse nimmt zu
  • Der Energieverbrauch reduziert sich
  • Kopfschmerzen
  • nächtliches Schwitzen
  • Schlaflosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Despressionen

*Mehr zu den körperlichen und psychischen Veränderungen während der Wechseljahre finden Sie hier.

Das hört sich erst einmal nach knallharten Fakten an. Tatsächlich sind diese Veränderungen jedoch völlig natürlich. Sie bedeuten mit einer angepassten Ernährung und einem angemessenen Pensum an Bewegung, nur eine geringe Zunahme an Gewicht. Viele Frauen nehmen während der Wechseljahre so enorm zu, da sie nicht wissen, was in Ihrem Körper vorgeht und nicht wissen wo sie in Ihrem Verhalten ansetzen können, um dem unnötigen Zuwachs an Kilos endlich ein Ende zu bereiten. Zum Glück wissen wir heute mehr!

Diese Verhaltensweisen helfen dabei, den Meno-Kilos vorzubeugen

  • Passen Sie Ihre Ernährung einem niedrigerem Energieverbrauch an. Am einfachsten geht das indem Sie einen Verbrauchsrechner anwenden (zum amapur Kalorienrechner). Alter und Geschlecht werden mit einbezogen, so wird der eventuelle Eintritt der Wechseljahre bereits berücksichtigt. Das Ergebnis zeigt Ihnen dann, wie viele Kalorien Sie aktuell verbrauchen.
  • Wählen Sie Lebensmittel mit einer geringen Energiedichte. Diese Lebensmittel sind dadurch gekennzeichnet, dass Sie bei viel Nahrungsmasse, wenige Kalorien liefern. Wie schmackhaft und genussvoll das sein kann, zeigen Ihnen zum Beispiel die Rezepte in unserem amapur 5:2 Fasten-Booklets. Eine Übersicht zu Lebensmitteln mit niedriger Energiedichte finden Sie hier.
  • Wählen Sie Lebensmittel die viele Vitalstoffe, Vitamine und Mineralien enthalten. Je bunter, desto besser! Geizen Sie nicht bei der Auswahl von vor allem grünen und roten Gemüse. Diese sind besonders reich an den genannten Stoffen, kurbeln Ihr Wohlbefinden und alle Stoffwechselprozesse an.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie ausreichend Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Sie sorgen für eine schnelle und lange Sättigung und halten den Blutzucker-Insulinhaushalt niedrig. Das Ergebnis ist eine bessere Stoffwechselaktivität. Quellen sind vor allem Vollkornprodukte, Hülsenfrrüchte, Saaten und Samen. Häufig kommen wir jedoch unter die empfohlenen 30g, die die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).
  • Wählen Sie die richtigen Fette. Fette können Fett machen. Fette gelten aber auch als Transportstoff für Vitamine und Stoffe, die die Stoffwechselarbeit fördern. Diese Fette machen also nicht dick. Im Gegenteil: Sie machen schlank und setzen nicht an, wenn man sie in Maßen zu sich nimmt. Faustregel: Pflanzliches Fett, vor tierischem Fett und flüssiges Fett vor hartem Fett.
  • Machen Sie gezieltes Kraft-Ausdauer-Training. Bei dieser Trainingsart bauen Sie Muskeln auf und kurbeln Ihr gesamtes Herz-Kreislauf-System an. Da Muskeln Fett verbrennen und die Muskelmasse sich leider mit den Wechseljahren reduziert, baut sich Frau eben Ihre Muskeln wieder gezielt auf!

Older Caucasian woman flexing her muscles on beach

Wie schaffe ich den Einstieg um diese Verhaltensweisen umzusetzen?

Natürlich klingt das nach ganz schön viel umzusetzen, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Glauben Sie uns, wenn wir Ihnen sagen, dass es jeder schaffen kann, auch innerhalb der Wechseljahre eine tolle Figur zu machen. Die Wünsche müssen nur realistisch sein. Wer mit 20 eine M getragen hat, wird nun wohl nicht mehr zu einer XS kommen. Aber das ist ja nicht das Ziel. Wer jedoch mit 50 wieder oder noch in seine Größe M passen möchte, der hat sich schon ein Ziel gesetzt, dass auch zu erreichen ist.

Nachdem Sie sich also Ihr realistisches Ziel gesetzt haben, geht es nun an die Umsetzung. Hier unsere Vorschläge:

  • Informieren Sie sich über die obenstehenden Lebensmittel und Handlungsempfehlungen und bauen Sie sich Ihren ganz individuellen Fahrplan, um auch in den Wechseljahren schlank zu bleiben oder mit Genuss Gewicht reduzieren zu können.
  • Holen Sie sich die Anleitung, die Sie brauchen, um eine bedarfsgerechte Ernährung in Ihr Leben zu integrieren. Programme wie das 5:2 Fasten von amapur richten sich genau nach den körperlichen Bedürfnissen, die während der Wechseljahre gefragt sind. Im Falle dieses Programmes kann mit dem 2 Tage Fasten, 5 Tage ausgewogene Ernährung gestartet werden, um einen Gewichtsverlust zu erzielen und den Stoffwechsel zu trainieren. Lassen Sie dann später den “Fasten-Part” weg. Der Ernährungsplan (5:2 Fasten-Booklet) einen ersten Fahrplan für eine neue langfristige und genussvolle Ernährung.
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Vielleicht kann Ihnen unser Bericht ja dabei helfen, Figursorgen bezogen auf die Wechseljahre Stück für Stück kleiner werden zu lassen. So fällt es noch leichter, sich vor allem den vielen positiven Dingen zu widmen, die uns das Leben gerade in dieser Zeit schenkt.

Können Sie sich vorstellen, etwas aus diesem Bericht umzusetzen? Oder haben Sie den Entschluss bereits gefasst? Sagen Sie es uns im Kommentarfeld. Wir freuen uns über jedes Feedback!

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