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Hunger und Sättigung erklärt: Warum wir manchmal einfach nicht aufhören

Wir erklären Ihnen hier einmal ganz grundsätzlich wie Hunger und Sättigung im Körper ablaufen und warum Süßes und Fettiges kaum satt machen.

Grundsätzlich werden Hunger und Sättigung über den Blutzuckerspiegel reguliert. Damit kontrolliert das Gehirn, wann es einen Nachschub an Nährstoffen benötigt. So viel Vorweg, jetzt ans Eingemachte.

Wann spüren wir Hunger?

Ist der Magen leer und der Blutzuckerspiegel auf einem niedrigen Level, werden wir hungrig. Das Hormon Ghrelin wird ausgeschüttet, auch Hunger-Hormon genannt.

Das Zwischenhirn, in dem Sättigungs- und Hungerzentrum liegen, wird informiert und unser Körper läuft im Hunger-Modus. Jetzt wird das Großhirn informiert, das die Signale an die Großhirnrinde weitergibt und damit an das Bewusstsein. Jetzt wissen wir: Wir brauchen etwas zu essen.

Wann spüren wir Sättigung?

Wenn wir nun den Hunger stillen und etwas essen wird der Magen gefüllt, er dehnt sich aus und Messfühler erkennen, dass Nahrung aufgenommen wurde. Das erste Sättigungshormon wird ausgeschüttet.

Trotzdem wissen wir noch nicht, dass wir satt sind. Denn der Körper prüft zunächst, ob die aufgenommene Nahrung nur aus Wasser besteht oder auch Brennstoffe enthält. Erst dann wird das zweite Sättigungshormon ausgeschüttet.

Wir wissen immer noch nicht, dass wir satt sind. Zunächst wird noch Insulin ausgeschüttet, das dritte Sättigungshormon. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel, der durch das Essen gestiegen ist.

Wir sind noch nicht am Ende. Denn zuletzt setzen noch die Fettpolster das vierte Sättigungshormon Leptin frei und informieren das Gehirn über die vorhandenen Reserven.

Erst jetzt kommt das Sättigungsgefühl im Bewusstsein an. Dieser komplexe Prozess dauert ca. 20 Minuten, es dauert also so lange bis wir realisieren, dass wir satt sind.

Warum macht uns Fettiges und Süßes weniger satt?

Wir haben gelernt: Ist unser Magen leer wird das Hunger-Hormon ausgeschüttet und wir spüren den Hunger. Wenn wir dann etwas essen wird wiederum als letztes das Hormon Leptin ausgeschüttet, das uns anzeigt, dass wir satt sind. Eigentlich ein tolles System. Leider nur bis zu dem Punkt, an dem Schokolade, Chips & Co. ins Spiel kommen.

Wenn wir etwas besonders fett- oder zuckerhaltiges Essen werden Endorphin und Dopamin ausgeschüttet. Wir werden euphorisch und das Belohnungszentrum wird angesprochen. Und das finden wir nun mal viel angenehmer, als wenn Leptin um die Ecke kommt und uns sagt, wir sollen aufhören zu essen. Endorphin und Dopamin überdecken deshalb Leptin und wir verspüren weniger Sättigung.

Aber nicht nur, dass wir keine Sättigung verspüren bei Süßem und Fettigem und kaum aufhören können zu essen. Wenn wir regelmäßig zu fett- oder zuckerhaltigen Lebensmitteln greifen, werden die Zusammenarbeit von Ghrelin und Leptin gestört. Das führt dazu, dass wir uns immer weiter von Junk Food ernähren wollen. Ein echter Teufelkreis, den man nur durchbrechen kann, indem man für längere Zeit auf Zucker und Fett weitgehend verzichtet.

Wie wirkt sich amapur auf Hunger und Sättigung aus?

amapur ist besonders reich an Ballaststoffen. Diese haben viele Vorteile, unter anderem lassen sie den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen. Dadurch muss weniger Insulin ausgeschüttet werden und uns wird die Sättigung schneller bewusst. Außerdem halten Sie den Blutzuckerspiegel länger auf einem konstanten Niveau, wir sind also länger satt.

Bei besonders zuckerhaltigen Nahrungsmitteln steigt der Blutzuckerspiegel auch besonders schnell an. Ebenso rabiat wie er ansteigt, fällt er auch wieder. Wir bekommen in kürzester Zeit starken Hunger und die gefürchtete Heißhunger-Attacke schlägt zu.

Wenn Sie sich noch weiter informieren wollen, klicken Sie sich einmal durch unsere Mahlzeiten:


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