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Feurig schlank: Die Top 5 Gewürze zum Abnehmen

Stress, eine chronische Erkrankung, Wechseljahre, oder sonstiges. Die Gründe, weshalb wir an Gewicht zunehmen oder übergewichtig bleiben, sind vielseitig. Sie sind in so einer Lage und wollen deshalb Ihr Gewicht reduzieren? Dann haben wir tolle Neuigkeiten, denn Sie können schon mit kleinen Tricks viel bewirken! Abnehmen fängt nämlich beim Kochen an. Die Verwendung der richtigen Gewürze kann sowohl vielseitige Gesundheitseffekte bewirken, als auch Ihre Gewichtsreduktion bedeutend unterstützen.

Wir stellen die besten 5 Gewürze von mild bis scharf vor. Dazu erklären wir, warum gerade feurige Gewürze in keiner Küche fehlen sollten. Und los geht’s mit dem Ranking!

Platz 5: Basilikum

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Basilikum

Das ist wohl für die meisten eine Überraschung. Wir Deutschen schätzen den Basilikum als Star der italienischen Küche. Für uns ist jedoch seine Wirkung auf den Körper erstrangig.

Durch seine enthaltenen ätherischen Öle wirkt Basilikum krampflösend. Er hilft demnach bei Blähungen und Verstopfungen. Die Stoffe aus dem Basilikumblatt sollen dazu eine schmerzstillende Wirkung besitzen. Zudem wird dem Basilikum eine antidepressive, beruhigende sowie antibakterielle Wirkung nachgesagt.  

Wie hilft Basilikum beim Abnehmen?

  • Oft sind wir bei einer Ernährungsumstellung von Begleiterscheinungen wie Blähungen und Verstopfungen geplagt. Sie sorgen nicht selten für einen Abbruch der Umstellung. Der schmackhafte Basilikum löst diese Probleme.  
  • Ein gesunder Darm ist eng mit dem maximalen Erfolg bei einer Gewichtsreduktion verknüpft. Hierzu kann Basilikum beitragen und Ihnen weiterhelfen.

Fazit

Der Basilikum ist auf Platz 5 sehr gut aufgehoben. Denn seine förderlichen Wirkungen sind bisher noch nicht zu genüge belegt. Allerdings sprechen die bisher gesicherten Daten in jedem Fall für sich.

Platz 4: Kurkuma

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Kurkuma

Das tief gelbe Gewürz wird aus der Curcuma Longa Wurzel (auch Gelbwurz) gewonnen. In Indien wird er täglich verwendet. Inder verzehren, sogar bis zu 2 Gramm jeden Tag. Diesen hohen Konsum führen einige Forscher für die niedrigen Krebsraten in Indien an.  Krebs existiert in Indien, trotz oft schlechter Ernährung, nämlich kaum. 

Darüber hinaus besitzt Kurkuma eine heilende Wirkung bei etlichen Erkrankungen. Vor allem aber bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. Zudem soll der enthaltene Wirkstoff „Curcumin“ die Insulinsensitivität der Zellen verbessern. Zumindest kamen einige Studien zu diesem Ergebnis. Das kommt vor allem der Prävention und Behandlung eines Diabetes (Typ 2) zu Gute. Hier beispielhaft eine Placebo- Studie der Srinakharinwirot Universität Bangkok.

Hauptwirkstoff des Kurkuma ist, wie Sie bereits ahnen können, das namens-gebende Curcumin. Leider wird im natürlichen Kurkuma enthaltenes Curcumin nur zu 5 % vom Körper aufgenommen. Chemisch veränderter Kurkuma in Tablettenform kann hier Abhilfe schaffen. Die Aufnahme des Curcumins kann aber auch natürlich gewährleistet werden. Mit einem Teelöffel Kurkuma in Kombination mit einem Teelöffel Pfeffer. Das geht besonders gut, indem Sie Ihre Soßen stets mit Pfeffer und Kurkuma würzen. Zaubern Sie auch gern ein orientalisches Gericht mit reichlich Kurkuma und Pfeffer! 

Wie hilft Kurkuma bei der Gewichtsreduktion? 

  • Wie auch der Basilikum, ist Kurkuma ein wahrer Helfer, wenn es um die Darmgesundheit geht. Der Darm ist maßgeblich daran beteiligt, wie gut wir unsere Nahrung verwerten. Das beschreibt die aktuelle Datenlage. Die Gewichtsreduktion verläuft durch einen gut funktionierenden Darm, also besser.  
  • Durch die erwähnte Steigerung der Insulinsensivität wird die Ausschüttung des Speicherhormons “Insulin” gedrosselt. Sobald kein Insulin im Körper wirkt, hat die Fettverbrennung freie Bahn.  
  • Kurkuma sorgt durch seine entzündungshemmende Wirkung zudem für einen gut funktionierenden Stoffwechsel.

Fazit

Kurkuma ist von allen Gewürzen im Ranking am besten untersucht. Es fehlt jedoch ein spürbarer “Sofort-Effekt” während einer Gewichtsreduktion. Zumal so ein Effekt immer wichtig ist, wenn es um die Motivation und das Durchhalten geht. Daher „nur“ Platz 4.

  Platz 3: Koriander

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Koriander

Gehören Sie zu den Koriander-Liebhabern? Dann seien Sie froh! Viele Personen schmecken dieses Supergewürz als seifig und faulig. Das ist genetisch bedingt. Gehören Sie zu den Personen, die das Kraut als frisch, zitronenartig, aromatisch erschmecken, so haben Sie einen klaren Vorteil. Zumindest profitieren Sie voll und ganz von seinen großartigen Eigenschaften.

Der Koriander ist aus der asiatischen Küche nicht weg zu denken. Er ist mit seinen sekundären Pflanzenstoffen ein kleiner Saubermacher im Körper. So wirkt er zum Beispiel bei Magen-Darm-Beschwerden und chronischen Entzündungen.  

Wie hilft Koriander beim abnehmen?

  • Die entzündungshemmende Wirkung unterstützt, wie beim Kurkuma, einen reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselprozesse. Demnach auch des Fettstoffwechsels. 
  • Er hat eine krampf- bzw. verstopfungslösende Wirkung. Der Speisebrei kann den Magen-Darm-Trakt ohne Komplikationen passieren. Das unterstützt eine Gewichtsreduktion zusätzlich. Hatten Sie zuvor Beschwerden, bietet Koriander einen wohltuenden „Sofort-Effekt“.

Fazit

Koriander hat, wie der Kurkuma, vielseitige gesundheitsfördernde Eigenschaften. Er bietet zudem eine sofort spürbare Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Diese Wirkung unterstützt eine Gewichtsabnahme zusätzlich. Menschen schmecken das Kraut leider verschieden. Deshalb ist es für manche ungenießbar. Daher „nur“ der dritte Platz.

Ingwer

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Ingwer

Ingwer wird, unter anderem, sehr gerne gegen Reise-Übelkeit eingesetzt. Noch bedeutender: Er ist auch bei einer Chemotherapie wirksam. Die Wurzel hilft ebenfalls gegen Migräne und Kopfschmerzen. Bei einer Erkältung ist sie als Tee oder “Ingwer-Brustwickel“ optimal.  

Ingwer ist aber vor allem eines, nämlich ein schmackhaftes Gewürz. Der Arzt Dr. Michalsen (Charitee Berlin, Buch: “mit Ernährung Heilen”) rät Ingwer mit Gemüse nach vietnamesischer Art zuzubereiten. Vorzugsweise im Wok. Laut Michalsen macht er sich ebenfalls zu Sushi und in einer Kürbissuppe prima.  

Unser ganz persönlicher Favorit ist ein klassischer Reisnudelsalat. Das Rezept gibt’s auf unserer Rezeptseite.

Wie hilft Ingwer beim Abnehmen? 

  • Ingwer erzielt einen sogenannten “thermischen Effekt“. Durch diesen verbrennen wir schon beim Essen Kalorien. Auf Platz 1 erfahren Sie mehr dazu.
  • Die immunstärkende Wirkung unterstützt einen stabilen Organismus, der alle Stoffwechselprozesse stärkt und erhält. Mal ehrlich? Ist es nicht besser, gesund und vital abzunehmen? 

Fazit

Ingwer ist unser Platz 2. Einerseits sind seine Wirkungen als Heilwurzel unumstritten. Andererseits sind die Effekte auf die Gewichtsreduktion noch nicht hinreichend untersucht. Es reicht also nicht ganz!

Platz 1: die feurigen Gewürze Chili und Cayenne-Pfeffer 

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Chili-Cayenne-Pfeffer

Chilis, weisen die besten Ergebnisse auf, wenn es um die ganzheitliche Gesundheit geht. Von der ebenso entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung ganz zu schweigen.

Beim Cayenne handelt es sich um eine Chilisorte. Er wird folglich zu scharfem Pfeffer verarbeitet. Die Industrie macht sich bereits den Stoff „Capsaicin“ zu nutze. Er ist in allen Chili-Pflanzen zu großen Anteilen enthalten. Chili- und Cayenne-Pflanzen werden ganz gebräuchlich in der Kosmetik und Dermatologie eingesetzt. Auch findet vor allem Cayenne-Pfeffer in der äußeren Medizin Anwendung. Sicherlich kennen Sie die wohltuenden Wärmepflaster gegen Muskelschmerzen.

Wie helfen die feurigen Gewürze beim Abnehmen?

  • Fakt ist: Capsaicin sorgt für die Schärfe der Chili. Schärfe sorgt für den Anstieg der Körpertemperatur. Der „thermische Effekt“ tritt ein. Für den Temperaturanstieg benötigt der Körper nämlich Energie in Form von Kalorien. Wir verbrennen folglich schon beim Essen Kalorien. Capsaicin soll sogar in der Lage sein, das Wachstum der Fettzellen zu drosseln. Zumindest laut chinesischen Wissenschaftlern.
  • Scharfe Gewürze tragen zu einer sofortigen und langanhaltend Sättigung bei. 
  • Es sind natürliche Appetithemmer. Die Verbraucherschutz-Zentrale rät vom Kauf synthetischer Appetithemmer ab. Stattdessen wird Chili als Gewürz in den Mahlzeiten empfohlen. Die Schärfe sorgt für einen starken Geschmacksanreiz. So sind Gelüste auf süßes und deftiges schnell Geschichte.

Fazit

Der Effekt von Chili und Cayennepfeffer macht sich sofort im Moment des Verzehrs bemerkbar. Das haben die feurigen Gewürze den anderen Gewürzen voraus. Das macht, alleine schon psychisch betrachtet, viel aus. Zum Beispiel spüren wir klarer als bei allen anderen Gewürzen, dass unser Körper erwärmt. Durch den feurigen Geschmack erfahren wir nach wenigen Bissen ein dominantes Sättigungsgefühl. Das können Koriander und Co. nicht.

Wichtig: Ihr Gericht muss nicht monströs scharf sein. Bereits ein pikanter Geschmack genügt, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Unsere Empfehlungen

Die Gewürze kommen am besten frisch daher. Wer das jedoch nicht umsetzen kann, ist immer gut mit der Tiefkühlvariante beraten. Auch getrocknete Flocken sind in Ordnung. Achten Sie bei Pulvervarianten auf die Herkunft. Greifen Sie hier lieber auch einmal zu mittel- bis hochpreisigen Produkten.

Eine leckere, kalorienarme Mahlzeit, verfeinert mit den Gewürzen des Rankings, gefällig? Das lässt sich ganz fix mit der Verwendung unserer amapur Suppen realisieren.

Unsere Traumkombi: Die amapur Suppe Karotte-Ingwer mit einem Hauch Chili und Kurkuma.


Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, nicht mehr Pepp in die heimische Küche zu bringen!

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